Leichter Lesen: KPÖ Wahlprogramm zur Landtagswahl

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Zum Originaltext des KPÖ Wahlprogramms.

KPÖ: Helfen statt reden

Die Politikerinnen und Politiker der KPÖ
nehmen sich keine besonderen Rechte heraus.
Sie bekommen auch keine überbezahlten Jobs.
Wer nur von der Arbeit in der Politik lebt,
bekommt höchstens 2.200 Euro im Monat.

Politikerinnen und Politiker von anderen Parteien
bekommen für die gleiche Arbeit viel mehr Geld.
Aber wir sparen alles, was über 2.200 Euro liegt.
Mit diesem Geld unterstützen wir Steirerinnen und Steirer,
die in einer Notlage sind.
Seit dem Jahr 1998 haben wir über 1,6 Millionen Euro
an Menschen in Not bezahlt.
Damit haben wir über 11.500 Menschen helfen können.

Die Politikerinnen und Politiker der KPÖ
verdienen also nicht mehr als die meisten anderen Menschen.
Deswegen wissen sie auch,
welche Probleme normale Menschen haben.
Die KPÖ bietet kostenlose Beratungen an,
wenn jemand Fragen zu seinen Rechten hat
oder bei Problemen mit der Vermieterin oder dem Vermieter.

Die KPÖ schaut nicht weg,
wenn Menschen Probleme im täglichen Leben haben.
Ab dieser Wahl gibt es weniger Sitze im steirischen Landtag.
Es können also weniger Kandidatinnen und Kandidaten
für die Menschen in der Steiermark arbeiten.
Deshalb ist Ihre Stimme für die KPÖ
bei der Landtagswahl am 31. Mai 2015 besonders wichtig.
Ihre Stimme ist eine Stimme für die Gerechtigkeit!

Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der KPÖ:

Claudia Klimt-Weithaler, Landtagsabgeordnete, Graz
Horst Alič, Justizwachebeamter, Personalvertreter
Elke Heinrichs, Gemeinderätin in Graz, Betriebsrätin
Werner Murgg, Landtagsabgeordneter
Renate Pacher, Stadträtin in Knittelfeld
Hanno Wisiak, Bezirksvorsteher-Stv. in Graz-Geidorf
Hilde Tragler, Betriebsrätin Magna-Steyr, Gemeinderätin in Voitsberg
Gabi Leitenbauer, Vizebürgermeisterin Trofaiach,
Jürgen Höfler, Rauchfangkehrer

Gerechtigkeit

Die Politikerinnen und Politiker der KPÖ sind anders:
Die Politikerinnen und Politiker der anderen Parteien
verdienen viel zu viel.
Wir verwenden das überschüssige Geld
für Menschen in Notlagen.
Jedes Jahr berichten wir darüber,
wofür wir das Geld genau ausgegeben haben.

Von links nach rechts: Die KPÖ Abgeordneten Werner Murgg und Claudia Klimt-Weithaler, die Grazer Wohnungs-Stadträtin Elke Kahr.

Gesundheit und Pflege:

Wir müssen mehr für Gesundheit und Pflege tun!
Wir dürfen keine Spitäler mehr schließen!
Immer mehr Abteilungen in Spitälern sollen geschlossen werden.
Noch mehr Spitäler sollen ganz geschlossen werden.
Darunter leiden die Kranken und auch das Personal.
Dieses Kaputt-Sparen muss gestoppt werden!

Wir müssen Landeshauptmann Voves
und seinem Vertreter Schützenhöfer
Widerstand entgegensetzen!
Sonst droht Gesundheit und Pflege große Gefahr.

Bei der Pflege hat die KPÖ einen Erfolg gehabt:
Der ungerechte Regress ist abgeschafft worden.
Das heißt, Angehörige müssen nicht mehr dafür bezahlen,
wenn ein Familienmitglied in ein Pflegeheim muss.

Aber das Land Steiermark
verschwendet noch immer Millionen:
Das Land gibt den Heimen Geld,
die mit der Pflege von alten Menschen
viel Geld verdienen wollen.
Es wäre aber viel besser,
wenn das Geld für das Wohl aller Menschen da wäre.

Wir können uns Gesundheit und Pflege leisten!

40.000 steirische Kinder leben in Armut

40.000 steirische Kinder wachsen in Armut auf.
Aber Voves und Schützenhöfer schauen nicht nur weg,
sie haben die Unterstützungen für arme Familien sogar gekürzt.
Manche Unterstützungen sind sogar ganz abgeschafft worden!
Das ist eine Schande.
Kinder verdienen ein besseres Leben!
Bild Landhaushof:
Im Landhaushof haben viele Menschen
gegen die Schließungen von Schulen protestiert.

Wohnen macht arm

Es gibt Förderungen für den Bau von Wohnungen.
Diese Förderungen müssen wieder dafür verwendet werden,
dass Wohnungen für alle Menschen gebaut werden.
Die Menschen müssen sich das Wohnen wieder leisten können.
Es muss zum Beispiel weniger Gebühren geben
und es muss eine Wohnbeihilfe geben,
die den Menschen etwas bringt.
Außerdem müssen mehr Wohnungen gebaut werden,
die die Menschen auch bezahlen können.

60.000 Menschen ohne Arbeit

In der Steiermark waren in den ersten Monaten des Jahres 2015
60.000 Menschen auf Arbeitssuche.
So viele waren es noch nie:
Das ist ein trauriger Rekord.
Die Regierung von Voves und Schützenhöfer
ist schuld an dieser hohen Arbeitslosigkeit.
Sie haben überall Kürzungen angeordnet,
deshalb sind viele Arbeitsplätze verloren gegangen.
Das Land Steiermark steht durch die Regierung
von Voves und Schützenhöfer immer schlechter da.

Spielsucht zerstört das Leben von tausenden Menschen

Immer mehr Steirerinnen und Steirer sind spielsüchtig.
Die spielsüchtigen Menschen verlieren oft ihr ganzes Geld
an den Spielautomaten.
Für die Betroffenen und ihre Angehörigen
bedeutet das großes Leid.
Aber SPÖ, ÖVP und FPÖ fördern seit langer Zeit
das Geschäft mit den Spielautomaten.
Ab dem Jahr 2016 werden an den Spielautomaten
noch höhere Einsätze erlaubt sein.
Das heißt, Spielsüchtige können noch mehr Geld verlieren.

Die KPÖ will ein Verbot von Spielautomaten!
Am Geschäft mit der Spielsucht
und dem Leid der betroffenen Menschen
verdient nur die Glücksspiel-Industrie!

12. Mai 2015