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Auch KPÖ könnte "ein bisschen was" bewegen

Meinungsforscher über Situation vor der Wahl

Weniger Wechselwähler als 2002 erwartet
Bei der Nationalratswahl 2002 hat es einen Rekord an Wechselwählern gegeben. Auch bei der diesjährigen Wahl dürfte ihre Zahl hoch sein, die Meinungsforscher prognostizieren allerdings geringere Wählerströme als 2002.

Rund 1,7 Millionen Menschen wählten damals eine andere Partei als 1999.

Meinungsforscher sehen rund acht bis 13 Prozent Wechselwähler. Bewegung durch Martin, BZÖ und KPÖ?

Laut Umfragen liegen SPÖ und ÖVP derzeit in der Sonntagsfrage bei den Ergebnissen von 2002, ebenso Grüne und die FPÖ, sagt Peter Hajek vom Meinungsforschungsinstitut OGM. Dies deute auf weniger Wechselwähler hin.

Allerdings könnte es durch das Antreten von Hans-Peter Martin und des BZÖ "neuen Schwung" geben. Auch die Kommunisten könnten "ein bisschen was" bewegen, so Hajek.

(ORF on, 8.9.06)

8. September 2006